Pädagogik
Auszeichnung
FamZ NRW
Kath. FamZ
Päd. Konzept
Bedürfnisnah
Ansatz
Feste Gruppenstruktur -
feste Gruppen
Schwerpunkt
Glaube
Schwerpunkt
Ernährung
Schwerpunkt
Kreativität
Unsere Kita
Die Kita ist ein zweigeschossiger Bau und liegt in einem verkehrsberuhigten Bereich, fußläufig zur Pfarrkirche St. Andreas. Dort befindet sich das Zentrum mit seiner Fußgängerzone. Die Atmosphäre ist kleinstädtisch und beschaulich. Im Jahre 2024 wurde die Einrichtung energetisch saniert und verfügt über große Fensterflächen inclusive automatischer Beschattung. Die Kita ist umgeben von einem großzügigen Außengelände mit verschiedenen Spielgeräten für unterschiedliche Altersstufen, Rasenflächen und Wege. Seit 2008 sind wir NRW zertifiziertes Familienzentrum und bilden mit 6 umliegenden katholischen Kitas zusätzlich das katholische Familienzentrum.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 07:00-16:00 Uhr
In unserer Einrichtung gibt es fünf Gruppen in allen Gruppenformen (GF I-III), in denen Kinder ab einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut werden.
GF I
Zwei Gruppen in der Regel mit 20 Kindern im Alter von zwei Jahren bis zum Eintritt in die Schule
GF II
Eine Gruppe mit 10 Kinder im Alter von einem bis drei Jahren
GFIII
Zwei Gruppen in der Regel mit 20 Kindern im Alter von 3 Jahren bis zum Eintritt in die Schule
In unserer Kita gestalten wir den Tagesablauf so, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse, Entwicklungsstände und Rhythmen der verschiedenen Altersgruppen berücksichtigt werden. Jüngere Kinder erhalten ausreichend Zeit für Ruhe, Pflege und individuelle Zuwendung, während ältere Kinder mehr Raum für eigenständiges Handeln und gezielte Angebote bekommen. Flexible Strukturen ermöglichen sowohl gemeinsame als auch altersspezifische Aktivitäten. So schaffen wir Gelegenheiten für gemeinsames Lernen und soziale Erfahrungen, berücksichtigen aber zugleich individuelle Entwicklungsphasen. Übergänge werden bewusst gestaltet, um allen Kindern Orientierung und Sicherheit zu geben. Durch die differenzierte Tagesgestaltung stellen wir sicher, dass jedes Kind altersgerecht gefördert und in seiner Entwicklung optimal begleitet wird.
Pädagogik
Mit unserem Leitgedanken, dass jeder Mensch gleich ist und einen guten Grund für sein Handeln hat starten wir in unseren pädagogischen Alltag und haben diesen Gedanken bei unseren Erwartungen und Handlungen immer präsent. Jedes Kind – Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigenen Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse. Diese wertzuschätzen, zu akzeptieren und ihnen offen entgegenzutreten ist unsere ureigenste Aufgabe. Familien und Kinder zu unterstützen, sie zu begleiten und vor allem sie so zu sehen, wie sie sind ist eine wichtige Basis der Gemeinschaft. Wir verstehen uns als Beobachter*in und Begleiter*in den Familien und Kinder genau an den Stellen, wo man uns mal mehr oder mal weniger braucht. Jeder Mensch ist ein Individuum, der oder die etwas anderes braucht, weiß und sieht. Wir möchten genau hinschauen, zuhören und da aktiv begleiten und unterstützen, wo es erforderlich ist. Dabei ist es besonders wichtig, sensibel auf jeden einzugehen und mit eigenen Aktionen und Reaktionen empathisch und doch klar zu agieren. Wir sehen uns als Vorbilder und möchten diese Rolle gezielt und bedacht anwenden. Gleichzeitig möchten wir die Kinder in ihrem Handeln und Tun (Be-)Stärken und sie ermuntern, für sich selbst, seine eigenen Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse, Werten und Grenzen einzustehen. Jeder Mensch hat eine Stimme, die gehört werden sollte und somit auch gesprochen werden sollte. Unsere Aufgabe ist es, die Stimme jedes Kindes einzubeziehen und partizipativ den Alltag zu gestalten. Von der Raumgestaltung bis hin zum Tagesablauf, über Projekte und Aktionen, sollen die Kinder mitbestimmen und sich einbringen können. Es gehört auch dazu, dass die Kinder ihre Rechte kennen und leben dürfen. Wir geben ihnen den Raum dafür und begleiten sie ein Stück auf ihrem Lebensweg. In Selbst-, Sozial, Sach- und Methodenkompetenz möchten wir die Kinder stärken und fördern. Unter Berücksichtigung der 10 Bildungsbereiche bieten wir Angebote zur allgemeinen und individuellen Förderung an. Unsere Projekte und Angebote richten sich somit nicht nur nach den 10 Bildungsbereichen, sondern auch nach den Interessen, Bedürfnissen und Lebenssituationen der Kinder.
Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, dass alle Kinder die Zeit und die Möglichkeit erhalten sich individuell weiterzuentwickeln. Dies geschieht nur, durch ein Wohlbefinden und eine angenehme Atmosphäre, die wir schaffen (Raumgestaltung, Kommunikationsebene, Angebote, Projekte). Ein Kind lernt nur dann, wenn es bereit dafür ist und wenn individuelle Interessen, Vorlieben, Bedürfnisse und Voraussetzungen angesprochen sind. Diese wollen wir kennen, beachten und in unserer alltäglichen Arbeit einfließen lassen. Dabei sind Beobachtungen ein wichtiger Bestandteil. Nach den 10 Bildungsbereichen sortiert, notieren wir regelmäßig Beobachtungen, wonach sich die individuellen Ziele der einzelnen Kinder, de Raumgestaltung und das Projekt richten. Die verschriftlichen Beobachtungen werden jährlich in einem kindbezogenen Entwicklungsbericht zusammengefasst.
Nur wenn das pädagogische Fachpersonal die Voraussetzungen der Kinder kennt, kann es aufbauend darauf individuelle und gruppenspezifische Angebote anbieten. Dabei ist Inklusion ein Baustein unseres pädagogischen Handlungskonzeptes.
Unser Verständnis von Inklusion bedeutet in unserem Kindergarten in erster Linie, dass Kinder mit und ohne (Bedrohung von) Behinderung, egal welchen Geschlechts, welcher Lebenssituation, Nationalität und Herkunft, zusammen in einer Gruppe, zusammen in einem Haus, ihren Kindergartentag verbringen und gemeinsam spielen, lernen und erleben, verbunden mit einer kontinuierlich intensiven Elternarbeit.
Inklusion
Dies beinhaltet die Einbeziehung der behinderten oder von Behinderung bedrohten Kinder und ihrer Familien in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens des Kindergartenalltags.
In einem intensiv betreuten, wechselseitigen Prozess des Voneinander- und Miteinander- Lernens, von dem behinderte und nichtbehinderte Kinder gleichermaßen profitieren können, lernt dabei jedes Kind, wozu es in seiner „Hier- und Jetzt - Situation“ bereit ist. Das Kind steht mit seinen Stärken und Fähigkeiten, mit seinen, auch individuell besonderen Bedürfnissen, Vorlieben und Abneigungen im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns. Um die Stärken des Kindes zu stärken und seine Schwächen zu schwächen, nutzen wir die natürliche Lernumgebung des Kindergartens.
Hierzu schaffen wir eine reizarme und vorbereitende Umgebung, in der die Räumlichkeiten und die Umgebung den Kindern mit besonderen Bedürfnissen Halt und Orientierung geben
Religionspädagogik
Zum Tagesablauf gehören zudem Gebets- oder auch Achtsamkeitsrituale. Immer wieder werden die Kinder motiviert, hinter die Welt des Sichtbaren zu schauen, und begegnen sich und der Welt als Gottes Schöpfung. So stärken wir das Vertrauen der Kinder in sich und die Welt.
Auch das regelmäßige Feiern kirchlicher Feste ist ein wichtiges Ritual für uns. Nach Möglichkeit werden die erwachsenen Bezugspersonen in unsere religionspädagogische Arbeit einbezogen. Dies geschieht im Alltag vor allem durch Information und Gespräch, bei Festen durch Mitfeiern. Neben internen Festen und Feiern im Kirchenjahr pflegen wir die Beziehung zur Pfarrgemeinde und bringen uns nach Möglichkeit bei Festen ein oder gestalten diese mit.
Elternarbeit
Wir möchten mit den Eltern die Entwicklung des Kindes begleiten und gehen eine Erziehungspartnerschaft ein. Eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern ist uns dabei sehr wichtig. Eltern haben einen engen Bezug zu ihrem Kind, der Respekt und Akzeptanz verdient. Für uns ist es wichtig, dass wir dies wertschätzen und den Eltern entgegenbringen. Gemeinsam wollen wir zum Wohle und im Interesse des Kindes handeln und agieren. Dabei stehen auch die Bedürfnisse der Eltern ein wichtiges Anliegen.
Partizipation
Kinder, die mitentscheiden dürfen, fühlen sich und ihre Bedürfnisse ernst genommen. Partizipation ist nicht nur ein moderner Schritt in der pädagogischen Arbeit, sondern auch ein gesetzlich verankerter und elementarer Baustein, nach dem wir unseren Erziehungs- und Bildungsauftrag verstehen. Immer mehr Bereiche werden partizipativ gestaltet und immer mehr werden die Kinder aufgefordert, für ihre eigenen Bedürfnisse, Interessen und Grenzen einzustehen. Die Basis dafür ist es, ein Bewusstsein zu schaffen, welche Bedürfnisse, Interessen und Grenzen jeder selbst hat und im nächsten Schritt die meines Gegenübers zu kennen, zu akzeptieren und wertzuschätzen.
Gemeinsam mit den Kindern machen wir uns auf den Weg unseren gemeinsamen Alltag partizipativ zu gestalten. Dabei sind die pädagogischen Fachkräfte die Beobachter*innen der Situationen und der Kinder. Sie nehmen intensiv jedes einzelne Kind wahr und gehen mit den Kindern in Gespräche. Wertschätzung ist die Basis der Gespräche und die Akzeptanz und Offenheit für das gesagte Wort.